Seit 2008 behandele ich Patienten mit Methoden der Traditionellen Japanischen Medizin in eigener Praxis, habe mein zehnjähriges Jubiläum also bereits hinter mir. Zudem arbeite ich in Fachkliniken mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen mit psychosomatischen Erkrankungen und in der Traumabewältigung. Die Erlaubnis zur medizinischen Arbeit erhielt ich nach dem Gesetz zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktiker).

Die Methoden der Traditionellen Japanischen Medizin (TJM) betrachte ich als wertvolle komplementäre Therapien und sehe im Allgemeinen keinen Widerspruch zur modernen Medizin:

Logo der Toyohari Medical Association
Logo des European Branch of the Toyohari Association
  1. Toyohari ist eine japanische Schule der Akupunktur. Um sie studieren zu können, wird fundierte Erfahrung aus der Anwendung der Akupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Grundlage benötigt. Nach dreijähriger Ausbildung und Arbeit im Ambulatorium bekam ich das Diplom der Arbeitsgemeinschaft für klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. (AGTCM) verliehen, und spezialisierte mich mit dem Studium im European Branch of the Toyohari Association (EBTA) auf die japanische Meridiantherapie. Hier habe ich das sogenannte „Basic Training“ absolviert und nach mehreren Praxisjahren sowie Studienreisen in Japan das zweijährige „Advanced Training“ abgeschlossen.
  2. Kampo ist die japanische Schule der traditionellen ostasiatischen Kräutermedizin. Hierfür bildet wiederum die Ausbildung bei der Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin e.V. die Grundlage; seither konzentriere ich mich auf die Anwendung der klassischen Rezepturen nach Prof. Huang Huang und anderen Lehrern.
  3. Shiatsu begleitet mich von allen Methoden am längsten. Bereits 2000 begann ich diese Form der Körpertherapie und Massage zu erlernen und zu erforschen. Hier gab mir das Europäische Shiatsu Institut (ESI) eine solide Grundlage mit auf den Weg. Heute integriere ich Techniken z.B. der Osteopathie in mein Shiatsu, lege dabei allerdings großen Wert darauf, die besondere Qualität des Shiatsu zu bewahren.

Meine therapeutische Arbeit und Sicht ist deutlich geprägt durch mehrere Jahre des Medizinstudiums und durch meine Neugierde an der wissenschaftlichen Forschung. Besonderes Interesse bringe ich dem Potential der ostasiatischen Medizin für Patientin mit onkologischen Erkrankungen entgegen. Sowohl meine Diplomarbeit bei der AGTCM als auch die Abschlussarbeit im Rahmen des Advanced Toyohari Trainings habe ich diesem Thema gewidmet.

Kontinuierliche Fortbildung ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

Last but not least sammele ich über viele Jahre Erfahrung im Qi Gong, hier kultiviere ich für meine eigene Gesundheitspflege eine recht unbekannte Übungsreihe aus dem „modernen“ China, aus der ich dann und wann in komprimierten Kursen unterrichte.

Seit 2013 fungiere ich als Vorsitzender und Präsident der Toyohari Association Deutschland e.V.